Wer datete Paul Léautaud?

  • Marie Dormoy war mit Paul Léautaud von bis ?. zusammen. Der Altersunterschied betrug 14 Jahre, 9 Monate und 16 Tage.

Paul Léautaud

Paul Léautaud

Paul Léautaud (* 18. Januar 1872 in Paris; † 22. Februar 1956 in Le Plessis-Robinson, Département Hauts-de-Seine) war ein französischer Schriftsteller und Theaterkritiker.

Léautaud wuchs als einziges Kind eines gleichgültigen Vaters und einer ab seinem zweiten Lebensjahr abwesenden Mutter auf. Im Alter von 15 Jahren verließ er die Schule und übte Gelegenheitsarbeiten aus, um zu überleben. Er bildete sich literarisch als Autodidakt, indem er spät abends die großen Autoren der Zeit las. Bekannt wurde er in literarischen Kreisen schließlich 1903 mit Le Petit Ami, der breiteren Öffentlichkeit erst 1950 nach seinen Radiointerviews mit Robert Mallet, die ihn berühmt machten. Ansonsten veröffentlichte er wenig, da er vor Literatur, die man schreibt, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten (littérature alimentaire), zurückschreckte. Um der Freiheit willen, zu schreiben, was ihn glücklich machte, akzeptierte er 1907 eine schlecht bezahlte Arbeit als Angestellter beim Mercure de France. Kurze Zeit war er als Urheber der Chronique dramatique berüchtigt, die unter dem Pseudonym Maurice Boissard erschienen, und machte sich durch seine Offenheit, seinen spöttischen und subversiven Geist bemerkbar.

Er lebte einsam und zurückgezogen, nahm verlassene Tiere in seinem Pavillon in Fontenay-aux-Roses auf und lebte in Armut. Insgesamt mehr als 60 Jahre widmete er sich seinem Tagebuch, das er später als literarisch bezeichnete und in dem er Tag für Tag seine direkten Eindrücke notierte, die Ereignisse, die ihn beeinflussten. „Ich habe nur gelebt, um zu schreiben. Ich habe nur gefühlt, gesehen, gehört, gefühlt, nur geschrieben. Ich habe das dem materiellen Glück vorgezogen, dem leicht erworbenen Ruf. Ich habe sogar oft mein Vergnügen des Augenblicks geopfert, meine geheimsten Freuden und Neigungen, sogar das Glück einiger Wesen, um zu schreiben, was mir zu schreiben gefiel. Ich halte das alles für ein tiefes Glück.“ Seine letzten Worte vor dem Tod waren: „Jetzt lasst mich in Ruhe“.

Marie Dormoy, deren Liebhaber er 1933 war, wurde seine Testamentsvollstreckerin und half nach seinem Tod, sein literarisches Tagebuch zu sichten und zu veröffentlichen.

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Marie Dormoy

Marie Dormoy

Marie Martin, dite Marie Dormoy, est une écrivaine, critique d'art et traductrice française, née le dans le 6e arrondissement de Paris et morte le dans le 14e arrondissement de Paris. Elle a été directrice de la bibliothèque littéraire Jacques-Doucet de 1932 à 1956. Au cœur de sa vie artistique, elle a fréquenté Antoine Bourdelle, Lucien Michelot (ca), André Suarès, Auguste Perret, Ambroise Vollard, Aristide Maillol, Paul Léautaud. Elle est connue pour le rôle majeur qu'elle a joué dans la conservation et la publication du Journal littéraire de Paul Léautaud.

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