Wer datete Nikomedes IV.?

Nikomedes IV.

Nikomedes IV.

Nikomedes IV. Philopator (altgriechisch Νικομήδης Φιλοπάτωρ Nikomḗdēs Philopátōr; † 74 v. Chr.) war König von Bithynien von ca. 94 bis 75/74 v. Chr.

Nikomedes war Sohn des bithynischen Königs Nikomedes III., dem er 94 v. Chr. nachfolgte. Nikomedes wurde schon bald nach seinem Regierungsantritt von seinem Halbbruder Sokrates Chrestos vertrieben, der die Unterstützung Mithridates’ VI. von Pontos genoss. Er floh nach Rom und wurde 92 v. Chr. nach einer römischen Intervention wieder in Bithynien als König eingesetzt, wobei Sokrates Chrestos getötet wurde. 88 v. Chr. fiel er, vom römischen Gesandten Manius Aquilius (der damit seine Kompetenzen überschritt) dazu ermutigt, in Pontos ein. Seine Truppen wurden aber vollständig besiegt und zu Beginn des Ersten Mithridatischen Krieges wurde er wieder aus seinem Land vertrieben. Er floh zunächst in die römische Provinz Asia, später nach Italien. 84 v. Chr. wurde er wieder als König eingesetzt. Nikomedes starb 75/74 v. Chr. und vermachte sein Reich testamentarisch den Römern. Dies lieferte Mithridates VI. den Anlass für den Beginn des Dritten Mithridatischen Krieges.

Caesar wurde in der Propaganda seiner Gegner vorgeworfen, eine homosexuelle Beziehung zu Nikomedes gehabt zu haben, den er persönlich kannte. Ob es diese Beziehung tatsächlich gab, ist nicht gesichert. Es ist jedoch überliefert, dass Caesars Soldaten beim Triumphzug seine Gegner und ihren Vorwurf der Homosexualität verspotteten.

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Julius Caesar

Julius Caesar

Gaius Iulius Caesar (deutsch auch Gaius Julius Cäsar; * 13. Juli 100 v. Chr. in Rom; † 15. März 44 v. Chr. ebenda) war ein römischer Staatsmann, Feldherr und Autor, der maßgeblich zum Ende der Römischen Republik und zu ihrer späteren Umwandlung in eine Monokratie, den sogenannten Prinzipat („Kaiserreich“), beitrug.

Der patrizischen Familie der Julier entstammend, absolvierte er die Ämterlaufbahn und gelangte im Jahr 59 v. Chr. zum höchsten politischen Amt, dem Konsulat. Kurz vorher oder während seiner Amtszeit schloss er ein informelles Bündnis mit dem reichen Marcus Licinius Crassus und dem erfolgreichen Militär Gnaeus Pompeius Magnus, das sogenannte Triumvirat. In den folgenden Jahren ging Caesar als Statthalter (Prokonsul) in die nördlichen Provinzen Illyrien sowie Gallia Cis- und Transalpina, von wo aus er in den Jahren 58 bis 51 v. Chr. ganz Gallien eroberte (Gallischer Krieg). Im anschließenden Römischen Bürgerkrieg von 49 bis 45 v. Chr. setzte er sich gegen seinen ehemaligen Verbündeten Pompeius und dessen Anhänger durch und errang die Alleinherrschaft. Ab 46 v. Chr. begann er mit einer grundlegenden Neuordnung des römischen Staatswesens. Kurz nachdem er in diesem Rahmen zum Diktator auf Lebenszeit ernannt worden war, fiel er einem Attentat zum Opfer. Sein Großneffe und Haupterbe Gaius Octavius, der spätere Kaiser Augustus, setzte den Prinzipat als neue Staatsform des Römischen Reiches durch.

Caesar gehört zu den bedeutendsten und wirkmächtigsten Politikern der Antike. Der Name Caesar wurde zum Bestandteil der Titulatur aller nachfolgenden Herrscher des römischen Kaiserreichs. In der römischen Spätantike und im Byzantinischen Reich bezeichnete der Titel Caesar einen Mitherrscher oder Thronfolger. In den entlehnten Formen Kaiser und Zar wurde der Name später auch zum Titel der Herrscher des Heiligen Römischen, des Österreichischen, des Deutschen, Bulgarischen, Serbischen und Russischen Reiches.

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Vater von Nikomedes IV. und seine Partner: