Wer datete Mary Boleyn?
Heinrich VIII. war mit Mary Boleyn von ? bis ?. zusammen.
Franz I. war mit Mary Boleyn von ? bis ?. zusammen.
Mary Boleyn
Mary Boleyn (* 1499/1500 in Blickling Hall, Norfolk; † 30. Juli 1543 in Essex) war eine englische Hofdame und Schwester der englischen Königin Anne Boleyn und des George Boleyn. Während eines nicht genau bekannten Zeitraums zwischen 1520 und 1525 war sie die Geliebte von König Heinrich VIII. von England, bevor er sich ihrer Schwester zuwandte. Sie diente sowohl Mary Tudor als auch deren Schwägerin Katharina von Aragón als Hofdame, fiel aber unter ihrer Schwester Anne Boleyn aufgrund einer heimlichen Heirat in Ungnade und verbrachte den Rest ihres Lebens fern vom Hofe.
Lesen Sie mehr...Heinrich VIII.
Heinrich VIII. (englisch Henry VIII; * 28. Juni 1491 im Palace of Placentia, Greenwich; † 28. Januar 1547 im Whitehall-Palast, London) war von 1509 bis 1547 König von England, ab 1509 Herr der Lordschaft Irland und ab 1541 König von Irland. Als jüngerer Sohn von König Heinrich VII. und Elizabeth von York wurde er nach dem frühen Tod seines älteren Bruders Arthur im Jahr 1502 Thronerbe. Seine Krönung im Juni 1509 war nach den englischen Rosenkriegen die erste friedliche Thronbesteigung seit beinahe 100 Jahren. Als erster humanistisch gebildeter König von England war Heinrich ein typischer Renaissancefürst: Er sprach mehrere Sprachen, verfasste Gedichte, komponierte und zeigte großes Interesse an religiösen Themen. In seiner Jugend war er ein athletischer, charismatischer Mann, dessen Herrschaftsantritt freudig begrüßt wurde, in späteren Jahren jedoch war er fettleibig, chronisch krank und galt vielen als Tyrann.
Im politischen Tagesgeschäft stützte sich Heinrich auf Ratgeber wie Kardinal Wolsey, Thomas Morus oder Thomas Cromwell. Mit Hilfe Wolseys gelang es dem König einerseits, seine Machtstellung im Sinne des Frühabsolutismus auszubauen, andererseits gestand er dem Parlament auf Betreiben Cromwells erstmals Mitspracherechte in Kirchen- und Verfassungsfragen zu. Ausschlaggebend dafür war sein Konflikt mit der Papstkirche: Da Heinrichs erste Ehe mit Katharina von Aragon keinen männlichen Thronfolger hervorgebracht hatte, strebte er deren Annullierung durch Papst Clemens VII. an. Als dieser das Ansinnen ablehnte, betrieb Heinrich, ursprünglich ein Gegner Luthers und der Reformation, die Trennung der Kirche Englands vom römischen Katholizismus. Mit der Suprematsakte ließ er sich 1534 vom Parlament selbst zu deren Oberhaupt erklären. Schließlich löste er die englischen Klöster auf, wofür er von Paul III. exkommuniziert wurde. Obwohl Heinrichs religiöse Überzeugungen bis zuletzt im Kern katholisch blieben, ebnete er dem Protestantismus in England den Weg, indem er die Autorität des Papstes zurückwies, den Druck einer staatlich autorisierten, englischsprachigen Bibel förderte und sich durch die Veräußerung von Kirchenbesitz eine breite Schicht loyaler, protestantischer Unterstützer schuf.
Nach Heinrichs Tod fiel die Krone nacheinander an seine drei überlebenden Kinder: zunächst an seinen neunjährigen Sohn Eduard, der aber früh verstarb, dann an die älteste Tochter Maria und schließlich an seine Tochter Elisabeth, mit der die Herrschaft des Hauses Tudor 1603 endete. In der Populärkultur ist Heinrich VIII. vor allem für seine insgesamt sechs Ehen bekannt. Zwei davon, die mit Katharina von Aragon und Anna von Kleve, ließ er annullieren. Anne Boleyn und Catherine Howard ließ er hinrichten, Jane Seymour starb im Wochenbett, und Catherine Parr überlebte ihn.
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Franz I.
Franz I. (* 12. September 1494 auf Schloss Cognac; † 31. März 1547 auf Schloss Rambouillet), auch genannt der Ritterkönig, frz. François Ier, le Roi-Chevalier, war ein französischer König aus dem Haus Valois-Angoulême, einer Nebenlinie des Hauses Valois.
Er wurde am 25. Januar 1515 in der Kathedrale von Reims zum König von Frankreich gesalbt und regierte das Land bis zu seinem Tod 1547. Innenpolitisch legte die Regierungszeit des Königs das Fundament für die absolute Monarchie und die Hugenottenkriege. Außenpolitisch kämpfte Franz in den Italienischen Kriegen gegen die Universalmonarchie des Habsburgers Karl V. Franz I. gilt als bedeutender Renaissancefürst, der Künste und Wissenschaften großzügig förderte.
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