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Antigonos II. Gonatas

Antigonos II. Gonatas

Antigonos II. Gonatas (altgriechisch Αντίγονος Γονατᾶς Antígonos Gonatás; * um 319 v. Chr.; † 239 v. Chr.) war ein König von Makedonien aus der Dynastie der Antigoniden. Er war ein Sohn des Demetrios Poliorketes und der Phila. Seine Großväter waren die Diadochen Antigonos Monophthalmos und Antipatros.

Sein Beiname Gonatas, dessen Bedeutung unbekannt ist, wurde ursprünglich von seinem vermuteten Geburtsort Gonnoi in Thessalien abgeleitet. Moderne Philologen vermuten, dass er eher „x-beinig“ bedeuten könnte.

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Antigonos I. Monophthalmos

Antigonos I. Monophthalmos

Antigonos I. Monophthalmos (altgriechisch Ἀντίγονος ὁ Μονόφθαλμος Antígonos ho Monóphthalmos oder Μονοφθαλμός Monophthalmós, deutsch ‚Antigonos der Einäugige‘; * um 382 v. Chr.; † 301 v. Chr. bei Ipsos) war ein makedonischer Feldherr und nach dem Tod Alexanders des Großen einer der wichtigsten Diadochen. Als erster der Nachfolger beanspruchte er den Königstitel für das gesamte Alexanderreich und begründete die Dynastie der Antigoniden, des letzten Herrscherhauses von Makedonien.

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Demetrios I. Poliorketes

Demetrios I. Poliorketes

Demetrios Poliorketes (altgriechisch Δημήτριος Πολιορκητής Dēmḗtrios Poliorkētḗs, lateinisch Demetrius Poliorcetes; * um 336 v. Chr.; † 283 v. Chr. in Apamea) war ein makedonischer Feldherr und Diadochenherrscher aus der Dynastie der Antigoniden.

Demetrios gehörte zu den prominentesten Vertretern der wechselreichen Diadochenkriege, die nach dem Tod Alexanders des Großen 323 v. Chr. unter dessen Generälen ausgebrochen waren. Demetrios selbst war kein General Alexanders, wird aber dennoch zusammen mit seinem Vater Antigonos I. Monophthalmos zu dessen Nachfolgern (Diadochen) gezählt, da er noch vor Lysimachos, Ptolemaios und Seleukos starb. Unter seinen Konkurrenten ragt Demetrios in vielerlei Hinsicht heraus. Er kämpfte sowohl in Asien als auch in Europa, eroberte zweimal Athen und siegte in der Doppelschlacht von Salamis. Zugleich scheiterte er bei der großen Belagerung von Rhodos und war hauptverantwortlich für die Niederlage in der entscheidenden Schlacht bei Ipsos im Jahr 301 v. Chr. Dabei führte er die größten Armeen wie auch Flotten und baute die gewaltigsten Schiffe und Belagerungsmaschinen seiner Zeit. Sein Beiname, „der Städtebelagerer“ (Poliorketes), weist auf seine militärischen Fähigkeiten im Belagern und Erobern von Städten hin.

Zusammen mit seinem Vater nahm Demetrios 306 v. Chr. als erster Diadoche überhaupt den Königstitel an, mit dem Anspruch auf die alleinige Nachfolgerschaft Alexanders des Großen. Aufgewachsen in Asien, war er geprägt von einem orientalischen Herrscherbild, das er in der Hauptstadt der attischen Demokratie mit rauschenden Festen und einem ausgiebigen Personenkult zelebrierte. Dadurch wurde er selbst zu einem der ersten Vertreter eines neuen Herrschertypus, der die Epoche des Hellenismus prägte. Als König über Makedonien, das er einige Jahre lang unter seine Kontrolle brachte, scheiterte er jedoch letztlich, und erst sein Sohn konnte eine stabile Herrschaft über das Land etablieren.

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